Der Obus- und Duo-Bus-Betrieb in Esslingen am Neckar

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Stuttgarter Nachrichten

29.11.2000

 

O-Busse traten lange Reise an


Esslingen (mo) - Ihre bisher längste Reise traten drei Veteranen aus der Esslinger O-Bus-Staffel an: Auf einem Bahnwaggon sind sie knapp zwei Wochen lang über Wien und Ungarn nach Rumänien unterwegs.Dort sollen sie, obwohl der älteste schon 17 Dienstjahre und über 800000 Kilometer auf dem Buckel hat, noch Infrastrukturhilfe in der rumänischen Stadt Timisoara leisten. Die elektrischen Einrichtungen der Oldtimer stammen noch aus den 60er-Jahren und damit von den Vorgänger-Fahrzeugen der jetzigen "Auswanderer''. In Esslingen lief ihre Zeit jetzt ab: Sie wurden für immer von der Oberleitung abgehängt. Allerdings landen die Kolosse, die aus dem Esslinger Stadtbild nicht wegzudenken sind, nicht auf dem Schrott. Vielmehr wurden sie mit Hilfe der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) nach Timisoara vermittelt. Der dortige Verkehrsbetrieb R.A.T.T. ist hocherfreut über die Verstärkung durch das Esslinger Trio. Schließlich wurden dem rumänischen Unternehmen die O-Busse kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Transportkosten nach Osteuropa übernahm die GTZ.

In Esslingen ist die Ära der O-Busse allerdings keineswegs beendet. Neun moderne Niederflurbusse für die Oberleitung sind bereits bestellt und werden im Jahr 2002 geliefert. Dann beginnt der Esslinger Verkehrsbetrieb sukzessive mit dem Abbau der störanfälligen und auf Diesel-betrieb umstellbaren Duo-Busse. 2002 werden die ersten neun von insgesamt 19 Duo-Bussen verkauft.

Esslinger Woche

29.11.2000

 

 

Obus 204 am 25.11.2000 im Betriebshof        Foto: jus

Letzte Fahrt für drei alte Obusse

Der Esslinger Verkehrsbetrieb feierte am Samstag Abschied von drei Obus-Oldies, von denen einer 17 Jahre alt ist und über 800 000 km auf dem Buckel hat, die beiden anderen sind 13 Jahre alt. Die drei Obusse, von Vetter in Fellbach gebaut, wurden als Infrastrukturhilfe dem Verkehrsbetrieb von Timisoara/Rumänien geschenkt.

Stuttgarter Zeitung

24.11.2000

 

Obusveteranen fahren in Rumänien weiter


ESSLINGEN. Ihre Langlebigkeit können drei Oberleitungsbusse des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen (SVE) künftig im rumänischen Banat unter Beweis stellen. Statt der Schrottpresse wartet auf die angejahrten "Stromer'' ein neues Einsatzgebiet.

Von Helmar M. Heger

Das Obustrio aus dem SVE-Wagenpark ist mit Hilfe der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) als Infrastrukturhilfe in die Banathauptstadt Timisoara (Temeschburg) vermittelt worden. Der dortige Verkehrsbetrieb kann die drei Obusse gut brauchen. Für Neuanschaffungen fehlt das Geld. Der SVE gibt die Veteranen umsonst ab. Die Kosten des Transports nach Rumänien übernimmt die GTZ.

Das älteste der von der Fellbacher Firma Vetter gebauten Fahrzeuge ist 17 Jahre alt und hat mehr als 800000 Kilometer auf dem Tacho. Die beiden anderen sind seit 13 Jahren auf Esslinger Straßen unterwegs. Ihre elektrischen Einrichtungen - übernommen von Vorgängerfahrzeugen - stammen noch aus den 60er Jahren. Zurzeit besitzt der SVE 19 Duobusse mit Diesel- und Elektroantrieb sowie vier elektrisch angetriebene Oberleitungsbusse, die auf der Talstrecke zwischen Oberesslingen und Obertürkheim eingesetzt werden. Eingeführt worden sind die Obusse in Esslingen im Jahr 1944. Damals ersetzten sie die Straßenbahn.

Das Geschenk an die Rumänen setzt der Obusära in Esslingen kein Ende. Der Gemeinderat hat im vergangenen Sommer Pläne gebilligt, die eine Mischung aus Dieselbussen und Obussen vorsehen. Der "Zwitter'' Duo-Bus spielt bei den Überlegungen keine Rolle mehr. Dessen Betrieb komme zu teuer, meint der SVE-Werksleiter Rudolf Obenland. 1,8 Millionen Mark Anschaffungskosten für einen Duo-Bus seien "nicht bezahlbar''. Stattdessen sollen neun Obusse in Niederflurtechnik (Stückpreis eine Million Mark) angeschafft werden.

Mit der Mischung aus Dieselbus und Obus will Obenland den Betrieb bestreiten, bis neue Technologien - etwa der Brennstoffzellenantrieb - Alternativen möglich machen. Bis dahin wird der umweltfreundlich und leise rollende Obus zum Stadtbild gehören. Die Veteranen werden am Samstag zum letzten Mal auf ihrer "Hausstrecke'' eingesetzt. Zum Abschied wird im Betriebshof des SVE in der Heilbronner Straße von 10.30 bis 12 Uhr ein kleines Fest ausgerichtet.

Eßlinger Zeitung

22.11.2000

 

Zum Ausscheiden der Vetter/Kiepe-Gelenkobusse schreibt die Esslinger Zeitung:

Abschied von Obus-Veteranen

Die Stadt nimmt die letzten drei Veteranen des Esslinger Obusverkehrs aus dem Betrieb. Der Schrottplatz bleibt den "Oldtimern" erspart, denn mit Hilfe der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) wurden die Fahrzeuge als Infrastrukturhilfe nach Timisoara in Rumänien vermittelt. Als Geschenk des Städtischen Verkehrsbetriebes Esslingen (SVE) sollen die Busse dem dortigen Verkehrsbetrieb helfen, den Obusbetrieb aufrecht zu erhalten.

Am Samstag, 25. November, sind die Busse zum letzten Mal im Einsatz. Von 10.30 bis 12 Uhr findet ein Abschiedsfest auf dem SVE-Betriebshof in der Heilbronner Straße statt. Bei Bedarf werden zusätzliche Fahrten zwischen Oberesslingen und Mettingen angeboten. 

17 Dienstjahre und mehr als 800 000 km hat der älteste Obus auf dem Buckel und die beiden anderen Fahrzeuge bringen es auf 13 Jahre. Die elektrischen Einrichtungen stammen aus den 60er-Jahren. Sie wurden von den Vorgängermodellen übernommen. Die Nachfolger der Obusse sind schon bestellt. Bis die neuen Niederflurbusse ausgeliefert werden, wird der elektrische Betrieb mit Mercedesbussen weitergeführt.

Eßlinger Zeitung

27.09.2000

 

Mehr als nur eine Haltestelle

Vor dem Vogelsang-Parkhaus soll ein Bus-Boulevard entstehen



Von Mathias Bury

Noch fließt der Verkehr über die Neckarstraße am neuen Vogelsang-Parkhaus vorbei, das am Freitag eingeweiht wird. Damit ist bald Schluss: Im Frühjahr soll dort mit dem Bau eines so genannten Bus-Boulevards begonnen werden. 

Die Zufahrt ins neue Parkhaus führt über die Neue Ulmer Straße. Auf dieser neuen Trasse wird bald auch der Verkehr zwischen Bahnhof und Maillestraße fließen. Noch in diesem Jahr soll der Durchstich entlang der Auffahrtsrampe fertig werden. Damit ist die Voraussetzung dafür geschaffen, dass beim Parkhaus die Einrichtung eines zweiten Knotenpunktes für den städtischen Busverkehr in Angriff genommen werden kann. Auf einer Länge von zirka 150 Metern entlang des Parkhauses wird dann ein Bus-Boulevard eingerichtet. Geplanter Baubeginn: Frühjahr 2001. Die Neckarstraße zwischen Sirnauer Straße und Maillestraße ist dann für Autos definitiv dicht und darf nur noch von Anliegern befahren werden. 

"Das wird neben dem Bahnhof die wichtigste Haltestelle der Stadt werden", erläutert Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht die Pläne. Vier Bushaltestellen sollen dort eingerichtet werden, auf jeder Straßenseite zwei, die tagtäglich von insgesamt 1100 Bussen bedient werden. Auch die Linien Richtung Zollberg und Pliensauvorstadt, die gegenwärtig noch über die Rampe der Vogelsangbrücke geführt werden, passieren dann die neuen Haltestellen. Zwar brauchen die Busse dadurch ein bisschen länger in die südlichen Stadtteile, weil sie eine Schleife über die Maillekreuzung fahren müssen und nicht mehr direkt auf die Brücke kommen. Dafür entsteht aber eine neue Zusteigemöglichkeit an der Maillestraße für Fahrgäste von der Ritterstraße. Vor allem aber: Der Unfallschwerpunkt an der Haltestelle Pliensaubrücke wird damit endlich beseitigt.

Auch städtebaulich verspricht der Bus-Boulevard einiges: Die Fläche soll großzügig angelegt, attraktiv mit großen, hochwertigen Steinen gepflastert und mit Bänken und Lampen möbliert werden. Im Parkhaus soll überdies ein Kiosk eingerichtet werden. "Das wird eine attraktive Umsteigemöglichkeit", verspricht Wallbrecht, "und ein wichtiger Zugang zur Stadt." 

Ob mit den Arbeiten tatsächlich wie vorgesehen im Frühjahr begonnen werden kann, hängt davon ab, wie der Förderantrag beurteilt wird, den die Stadt gestellt hat. Die Chancen stehen gut, dass 70 bis 75 Prozent der auf 1,4 Millionen Mark veranschlagten Kosten vom Land übernommen werden. Im städtischen Haushalt sind die Eigenmittel jedenfalls schon enthalten. Wenn alles nach dem Plan der Stadtverwaltung läuft, könnte die Baumaßnahme im Herbst 2001 abgeschlossen sein. Ohne die Landesmittel müsste das Projekt allerdings um ein Jahr verschoben werden.

Stuttgarter Nachrichten

04.08.2000

 

Neuer Duo-Bus ohne Chancen


Esslingen (ert) - Zahlreiche Nahverkehrsexperten gerieten am Donnerstagnachmittag auf dem Kleinen Markt in Esslingen ins Staunen und Schwärmen: Vor ihnen stand die Zukunft des städtischen Busverkehrs. Der neue Trolleybus der Stuttgarter Firma Neoplan fährt immer mit Strom. Wenn die notwendigen 600 Volt für die vier Motoren nicht von einer Oberleitung abgezapft werden können, werden sie mit Hilfe eines 530 PS starken Dieselmotors erzeugt und über einen Generator an die Motoren weitergegeben. Innerhalb weniger Jahre, davon sind die Neoplan-Entwickler überzeugt, löst die Brennstoffzelle den Dieselmotor ab und dann fährt der Bus völlig abgasfrei. Die Verkehrsbetriebe im schweizerischen Lausanne setzen auf die neue Technologie und orderten 27 Busse in Stuttgart. "Wir haben aktuell kein Interesse an den Fahrzeugen'', meint dagegen Günther Veith, Betriebsleiter der Städtischen Verkehrsbetriebe Esslingen, denn die SVE müssten sparen. Veith schließt allerdings nicht aus, dass private Esslinger Busunternehmer einen der hypermodernen Busse für den Linienverkehr in den nächsten Jahren kaufen.

Eßlinger Zeitung

04.08.2000

 

Fotos

 

s. a. 'jahresbericht 2000'

Mit 500 Pferdestärken auf den Zollberg


ESSLINGEN: Duo-Bus neuester Generation ist sehr zugkräftig, sprengt jedoch die Esslinger Verhältnisse

"Der fährt, wie wenn er nach Esslingen gehört", jubelten die Mannen des Städtischen Verkehrsbetriebes (SVE). "Er ist leiser, und viel mehr Zug hat er" begeisterten sich auch die eifrigen ÖPNV-Nutzer Inge und Hans Gölz aus Zell. Mit dem rund 500 PS starken künftigen König der Lausanner Berge, dem Neoplan Hybrid-Trolley-Gelenkbus N 6121, kann der im Schnitt mit 300 Pferdestärken bewehrte SVE-Fuhrpark ebensowenig mithalten wie der Zollberg mit den Alpen.

Auch bei dem stolzen Preis von rund 1,8 Millionen Mark pro Exemplar muss die Stadt Esslingen passen. Und so wird es der SVE vorerst seinen Lausanner Kollegen überlassen, demnächst 27 Exemplare dieser neuesten Duo-Bus-Entwicklung auf die Steilhänge am Genfer See zu schicken. Während auch Ulm offenbar mit der Anschaffung liebäugelt, leitete die gestrige Schnupperfahrt mit dem auf die Lausanner Verhältnisse zugeschnittenen Prototypen der Stuttgarter Firma keinen sensationellen Schwenk im erst jüngst verabschiedeten Esslinger Buskonzept ein. Sie diente vielmehr der "Marktbeobachtung und -sondierung", erläuterte Finanzbürgermeister Bertram Schiebel. Bislang hat die Stadt mit Duo-Bussen, also mit Fahrzeugen, die sowohl mit Kraftstoff als auch mit Strom betrieben werden können, keine guten Erfahrungen gemacht. Deshalb hatte der Gemeinderat im Juni einen vorläufigen Schlussstrich unter die Anschaffung weiterer Duo-Busse gezogen. Schiebel liegt jedoch ebenso wie dem SPD-Arbeitskreis Umwelt daran, die neueste technische Entwicklung in Sachen Duo-Bus nicht aus dem Auge zu verlieren.

Und die hat gestern nicht nur eingefleischte Busfans beeindruckt: Der vorgestellte Niederflurbus fährt im Gegensatz zu den älteren Duo-Bus-Modellen auch auf Strecken ohne Oberleitungen immer mit Strom. Denn er verfügt über einen Dieselmotor mit einem Generator, der elektrische Energie erzeugt. Vier Radnabenmotoren treiben die Räder der Mittelachse und der Hinterachse an. Und hängt der Bus an der Oberleitung, kann bei der Talfahrt Energie gewonnen werden, die in die Oberleitung eingespeist und von bergauf fahrenden Bussen genutzt werden kann. Diese Nutzung verlangt allerdings derzeit noch ein weitaus dichter bestücktes Bussystem, als es die Neckarstadt zu bieten hat. 

Alles in allem überzeugend, meinte Reiner Amend vom SPD-Arbeitskreis Umwelt, der sich langfristig beispielsweise einen solchen Duo-Bus vom Esslinger Norden auf die
Filder vorstellen könnte. "Das wäre auf jeden Fall billiger als eine Stadtbahn." Aber auch er räumt ein: Der Hybrid-Trolleybus Marke Lausanne ist für die Esslinger Verhältnisse überdimensioniert. Schiebel zu Neoplan-Chef-Ingenieur Karlheinz David: "Wenn Sie 700000 bis 800 000 Mark billiger werden..."

Eßlinger Zeitung

01.08.2000

 

Neuer Duo-Bus am Kleinen Markt

In Zusammenarbeit mit der Fa. Neoplan zeigt der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen am Donnerstag, 3. August, um 14 Uhr an der Haltestelle Kleiner Markt einen Duo-Bus neuester Entwicklung. Interessierte sind zur Besichtigung und Schnupperfahrt eingeladen. Der für den Nahverkehr zuständige Bürgermeister Bertram Schiebel wird anwesend sein. Duo-Busse werden von der Fa. Neoplan für die Stadt Lausanne entwickelt und sind dort im Einsatz.

Stuttgarter Nachrichten

05.07.2000 

 

Der Duo-Bus in der Sackgasse: Abschied auf Raten

Esslingen - In den 70er Jahren noch als Pilotprojekt gerühmt und vom Bund satt mit Zuschüssen ausgestattet, ist der Duo-Bus jetzt in eine Sackgasse gefahren: Häufige Störungen und hohe Kosten bedeuten das Aus für das sowohl mit Strom, als auch mit Diesel zu betreibende Verkehrsmittel.

Von Annette Mohl

Ein jährliches Defizit von knapp zehn Millionen Mark beim Verkehrsbetrieb sind der Stadt auf Dauer zu kostspielig. Der Gemeinderat beschloss deshalb jetzt einstimmig, sich sukzessive von den Duo-Bussen zu verabschieden. Der Hersteller machte die Entscheidung leicht: Er hat sich mittlerweile neuen Forschungsprojekten, wie der Brennstoffzelle, zugewandt und zeigt kein Interesse mehr am Duo-Bus.

Allerdings erfolgt der Abschied auf Raten: Bis die letzten Duo-Busse ausgemustert werden, können noch Jahre vergehen. Bis dahin werden Besucher weiterhin staunend beobachten, wie die Fahrzeuge den Anstieg zum Zollberg hinauf am Bügel erklimmen, kurz vor Ostfildern dann aber ihre Fühler einziehen und plötzlich Abgase in die Luft blasen.

Doch der Bus am Bügel bleibt weiterhin eines der Wahrzeichen Esslingens. Im Gegensatz zum Duo-Bus hat sich der ausschließlich per Strom betriebene Oberleitungsbus (O-Bus) nämlich bewährt. Die ersten dieser exotisch anmutenden Exemplare wurden bereits 1944 in Betrieb genommen, als die Straßenbahn aus der Innenstadt verbannt wurde.

Was die Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit anbelangt, rangiert der O-Bus sogar noch vor herkömmlichen Dieselbussen. Konkret: Ein gefahrener Kilometer kostet beim Dieselbus mit allen Nebenkosten 2,90 Mark, beim O-Bus 2,75 Mark. Die Nutzungsdauer ist mit acht beziehungsweise 15 Jahren beim O-Bus fast die doppelte und der Unterhaltungsaufwand bei 98 gegenüber 55 Pfennig pro Kilometer nur etwas mehr als der halbe. Weil der O-Bus emissionsfrei fährt, fällt keine Abgasuntersuchung, kein Ölwechsel und kein Getriebetausch an (beim Dieselbus nach acht Jahren). Außerdem produziert der O-Bus neun dB(A) weniger Lärm als sein abgeschlagener Konkurrent.

Kein Wunder, dass Esslingen auch in Zukunft auf diese Technik setzt und überall dort einsetzt, wo es Oberleitungen gibt. 14 der 40 Busse im gesamten Fuhrpark sollen ausgemustert und durch fünf neue Diesel- und neun neue O-Busse ersetzt werden.

  Presseberichte des 1. Halbjahres 2000
 

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