Der Obus- und Duo-Bus-Betrieb in Esslingen am Neckar

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Geschichte des SVE

 

 

Chronik

 

1912-1944

Betrieb der Esslinger Städtischen Straßenbahn (ESS) - Durchgangslinie (ab 24. Mai 1912)

1912-1915 Betrieb der Esslinger Städtischen Straßenbahn (ESS) - Stadtlinie (ab 02. Juli 1912)

Betriebsdurchführende waren die Stuttgarter Straßenbahnen AG. (SSB)


1939 Pläne der zukünftigen Obusanlage werden dem Württembergischen Innenministerium zur Genehmigung vorgelegt

1940 Am 2. November wird die Genehmigung zur Umstellung der Straßenbahnlinien auf Obusbetrieb erteilt
1942

Setzen des ersten Obusmastes am 27. August an der Plochinger Straße

1944 Von April bis Juli werden zehn Normgröße I-Oberleitungsbusse geliefert

Am 07.07. wird der Straßenbahnbetrieb der Linien 26 und 27 eingestellt, um restliche Fahrleitungsteile für den Obusbetrieb montieren zu können. Die Eßlinger Städtische Straßenbahn heißt fortan Städtischer Verkehrsbetrieb Eßlingen und steht unter der Leitung des ersten Werkleiters Direktor Dr. Schiller und des Werk- und Betriebsleiters Direktor Dobler.

10.07.1944

Eröffnung des Oberleitungsbus-Betriebes mit 10 MAN-Obussen MPE4500 (5 mit Schumann-Aufbau, 5 mit Kässbohrer-Aufbau) und 4 Anhängern in Kriegseinheitsbauweise (Kässbohrer). Esslingen war die erste württembergische Stadt mit Obuslinienverkehr.

Es wurde eine SSW-Fahrleitungsanlage mit (hauptsächlich) BRI100-Rillenkupferfahrdraht errichtet

Ergänzt wird der Verkehr mit drei ursprünglich für Rom bestimmten Alfa-Romeo-Großraumobussen

Betrieben werden die Linien 31 (Obertürkheim - Esslingen - Oberesslingen) und 32 (Bhf. Esslingen - Oberesslingen)

Die Betriebsdurchführung obliegt der Stuttgarter Straßenbahnen AG durch einen Gesellschaftervertrag

Im Dezember erfolgt die Einstellung des Obusbetriebes an Sonn- und Feiertagen. Der Betriebsschluss an Werktagen wird um eine Stunde vorverlegt. Diese Maßnahmen dienen der Energieeinsparung.

1945

zeitweise Unterbrechung des Obusbetriebes wegen Reifenmangels, Kriegsbeschädigung des Obusses 52

1948

Rückgabe der (unbereiften) Alfa-Romeo-Obusse nach Italien (Mailand)

Zell beantragt erfolglos die Verlängerung der Obus-Linie in ihre Gemeinde

1949

Neukarossierung des kriegsbeschädigten Obusses 52

Beschaffung von drei weiteren Anhängern (Kässbohrer PA5)

Überlegungen werden angestellt, mit dem Obus die Innenstadt zu erschließen, und eine Obus-Linie nach Wäldenbronn zu führen


1950

Beschaffung von vier Anhängern (PA5). Bis 1952 werden weitere drei Obus-Anhänger in Dienst gestellt

Ing. Karl Ruppersberg wird Werkleiter des SVE

01.01.1951

SVE wird Eigenbetrieb der Stadt Esslingen am Neckar

1951

Umnummerierung der Linien (1+2) und der Obustriebwagen (1-10)

Bau einer Wendeschleife in Mettingen für verlängerte Kurse der Linie 2 in den Stoßzeiten

Ein Schenk-Anhänger mit Turmgestell von Schörling wird für die Oberleitungswartung in Betrieb gestellt

1952

Neubau des Obus-Depots und Beschaffung des ersten Normgröße III-Obusses der Bauart Uerdingen-Henschel (ÜHIIIs). Bis 1956 werden insgesamt 5 Obusse dieses Typs beschafft

Dipl.-Ing. Alfons Drescher wird Werkleiter des SVE

1953

Indienststellung eines Turmwagens, bestehend aus einem gebrauchten L701 LKW und des vorhandenen Turmaufbaus

Beginn des SVE-Kraftomnibusbetriebes (Linie 3: Gartenstadt - Pliensauvorstadt)

Zum Betriebsbeginn stehen drei Mercedes-Benz/Vetter O 6600 mit Frontmotor zur Verfügung. Im selben Jahr wird noch ein baugleicher Bus in Dienst gestellt

Durch die Umgestaltung des Bahnhofplatzes entfällt die Schleifenfahrt der END-Straßenbahn durch die Bahnhofstraße. In diesem Zusammenhang ist während der Planungsphase auch die Möglichkeit der innerstädtischen Bedienung von Oberesslingen bis zum Bahnhof durch die Obuslinien diskutiert worden.

1954

Indienststellung von drei Anhängern (PA4) für den Kraftomnibusbetrieb

1955

Indienststellung eines MAN/Vetter-Dieselbusses mit Frontmotor

Neukarossierung des ersten von drei vorgesehenen MAN/Schumann-Obussen durch die Fa. Vetter

Indienststellung eines weiteren Anhängers für den Kraftomnibusbetrieb (PA4)

1956

Indienststellung von zwei weiteren Dieselbussen (1 MAN MKN mit Automatikgetriebe; 1 Setra SP) und eines weiteren Anhängers (PA4) für den Kraftomnibusbetrieb

Die Anzahl der Fahrgastbeförderungen erreicht mit 12,8 Millionen ihren vorläufigen Höchststand. Davon entfallen 10,26 Millionen auf den gewinnbringenden Obusverkehr.

1957

Einführung der Kraftomnibuslinie 4 ins Industriegelände Neckarwiesen

20.000 DM Investitionsbedarf sind vorgesehen, um die Obus-Wendeschleife in Obertürkheim auf den Bereich Augsburger Str. / Wittenbergstraße auszudehnen. Das Vorhaben wird allerdings nicht verwirklicht.

Die Betriebskosten eines Obuszuges belaufen sich auf 1,10 DM pro km; die eines Omnibuszuges auf 1,15 DM pro km. Der SVE beschäftigt 73 Fahrer und Schaffner im Betriebszweig 'Obus' und 29 Fahrer und Schaffner im Betriebszweig 'Omnibus'.

Wegen des anhaltend hohen Krankenstandes wird in Spitzenverkehrszeiten der 5 min-Takt der Obuslinien auf 6 min gestreckt. Zusätzlich verkehren nach wie vor Einsatzwagen.

1958

Beschaffung eines weiteren Dieselomnibusses (Setra SPL)

Der SVE bildet eine betriebseigene Fahrschule für Obusfahrer. Die Ausbildung erstreckt sich über 3 Monate.

1959

Beschaffung eines weiteren Dieselomnibusses (Setra ST110)

Einführung der Kraftomnibuslinie 5 nach Hedelfingen (Einmannbetrieb)

Der 1. Nachtrag zur Genehmigungsurkunde vom 07.07.1944 für den Betrieb des Obuslinienverkehrs sieht den Einsatz von Fahrzeugen des Omnibusbetriebes bei Verkehrsspitzen oder Betriebsausfällen vor (Ersatzverkehr mit bis zu zwei Omnibuszügen)


1960

Für den Dieselbusbetrieb werden zwei Busse des Typs MAN 760 UO 1 in Dienst gestellt. Bis 1965 werden weitere drei Vertreter dieses Typs beschafft, zwei davon als Gebrauchtwagen

Wegen Dolenarbeiten in der Hainbachstraße wird von Januar bis Juli eine provisorische Wendeschleife in Oberesslingen über die Hindenburg- und Kreuzstraße befahren

Die Betriebsgenehmigung für den Anhängerverkehr darf unter bestimmten Bedingungen bis 31.12.1963 weiter bestehen. Anhänger werden nunmehr nur in Verbindung mit Kleinraumfahrzeugen im Obus- als auch im Omnibusbetrieb eingesetzt. Als Ersatz für die wegfallenden Kapazitäten werden erstmals  Henschel-Obusse des Typs HS 160 OSL in Dienst gestellt. Bis 1962 werden 7 Obusse dieses Typs beschafft

Am 09.06.1960 wird die Verlängerung der Obuslinie 1 nach Lerchenäcker genehmigt

Ab 1.11. wird ein Omnibus-Pendelverkehr von Oberesslingen nach Lerchenäcker bis zur Fertigstellung der Verlängerung der Obuslinie eingerichtet

1961

Eine Kollision mit einem Baum führt zur vorzeitigen Außerdienststellung von Obus 3

Verlängerung des Obusstreckennetzes nach Oberesslingen-Lerchenäcker um 1,2 km (Eröffnungsfahrt am 01.09.1961)

Durch die zunehmende Besiedlung in Oberesslingen sollte die Obuslinie später auch das Wohngebiet Weiher bedienen, was jedoch ebenso wenig realisiert wurde, wie die bereits früher angestellte Erwägung einer Verlängerung nach Hegensberg

Kauf von zwei gebrauchten ÜHIIIs-Obussen aus Bremen

1962

Zum 50jährigen Jubiläum besteht der Fuhrpark aus 18 Obussen, 12 Dieselbussen, 8 Anhängern und 2 Arbeitsfahrzeugen. Das Streckennetz beträgt 8,2 km (Obus) und 14,2 km (Dieselbus). Täglich werden 30 000 Fahrgäste befördert, die Jahresfahrleistung beträgt 1,5 Mio. km

1963

Die Betriebsgenehmigung für drei verbleibende Omnibusanhänger wird verlängert. Sie dürfen nur auf der Linie 3 im Schüler- und Berufsverkehr bei einer Zuglänge bis max. 18 m eingesetzt werden.

1964

Von der ersten Obusgeneration verbleiben nur noch zwei Wagen, die sehr selten eingesetzt werden

Beschaffung der ersten Dieselomnibusse vom Typ O 317 k. Bis 1970 gelangen insgesamt 7 Vertreter dieses Typs zum Einsatz. Alle Wagen hatten Aufbauten der Fa. Vetter

Ab 1.4.1964 fährt tagsüber jeder Obus-Kurs bis Lerchenäcker (Linie 1L), was einer Taktverdichtung von 24 min auf 12 min auf dem Abschnitt Oberesslingen - Lerchenäcker entspricht

Die Betriebsgenehmigung für die letzten drei verbliebenen Omnibusanhänger läuft zum 31.12.1964 ab

1965

Einführung der Außenreklamebeschriftung an den Fahrzeugen

1967 Beschaffung eines Dieselbusses des Typs O 302
1968

Beschaffung eines weiteren Dieselbusses des Typs O 302

Einrichtung der Kraftomnibuslinie 3 K

Einführung eines einheitlichen Umsteigefahrscheins mit Geltungsbereich im Stadtgebiet auf allen Linien der in Esslingen tätigen sechs Verkehrsunternehmen 

1969

Dipl.-Ing. (FH) Karl Sahm wird Werkleiter des SVE

Die Obuslinie 2 verkehrt bis Oberesslingen - Lerchenäcker (früher nur bis Oberesslingen)

Außerdienststellung der letzten beiden Obusse mit Fahrgestellen von 1944

Einbau von Türautomatiksteuerungen und Einführung des Einmannbetriebes auf allen Linien

Wegfall der Wendeschleife Mettingen wegen neuer Straßenführung


1970

Einführung des Betriebsfunks

1971

Kauf eines gebrauchten Obusses (HS 160 OSL) aus Baden-Baden und Kauf von vier gebrauchten Obussen (ÜBIVs) aus Bonn

Beschaffung eines Setra S10 zur Durchführung von Gelegenheitsverkehr.

Beschaffung des ersten O 302-Reisebusses zur Durchführung des "Esslinger Reiseverkehrs". Vier weitere Fahrzeuge des Basistyps O 302 werden in den folgenden Jahren in Dienst gestellt

Beschaffung des ersten VW-Busses zur Schülerbeförderung

1972 Aufgrund von zeitweiser Überlastung der Schorndorfer Str. in Richtung Ulmer Str. wird die Führung der Obuslinien über die Hirschlandstr. / Hainbachstr. beantragt, was allerdings nicht genehmigt wird
1973

Errichtung der Fahrleitung in der Cannstatter Straße und einer Wendeschleife am Bahnhof Mettingen

Beschaffung von zwei Standard-Überlandlinienbussen des Typs O 307

1974

Einführung der Kraftomnibuslinie 7 (Bhf. Mettingen - Brühl)

Einstellung des elektrischen Betriebes Montags bis Freitags ab 19.00 Uhr, Samstags ab 14.30 Uhr und Sonntags ganztägig zur Schonung der betagten Oberleitungsbusse. Einige Zeit später wird auch Samstags ganztägig mit Dieselbussen gefahren.

Beschaffung von 7 Dieselbussen des Typs O 305. Vier Fahrzeuge werden in dreitüriger Ausführung mit Vetter-Karosserien geliefert. Alle 7 Neuzugänge werden mit automatischem Getriebe bestellt

1975

Eröffnung des BMFT Forschungsvorhabens "Duo-Bus" mit einem Netz/Batterie Duo-Bus (OE 302)

1976

Einführung der Linie 2  Lerchenäcker - Mettingen (bisher Lerchenäcker - Bhf. Esslingen) mit Fahrplanwechsel zum 15.03.

Beschaffung von 2 Standard-Überlandlinienbussen (O 307) und 2 Standardbussen (O 305). Diesmal werden wieder Fahrzeuge mit Schaltgetriebe beschafft

1977

Beschaffung von 7 Standard-Omnibussen (O 305) für die ab März 1978 bevorstehende Betriebsdurchführung der END-Linien nach Einstellung des Straßenbahnbetriebes und für die zukünftige Zollberg-Ringlinie Z. Wie die 1976 beschafften Busse, erhalten diese Fahrzeuge Schaltgetriebe

1978

Beschaffung von 7 Standard-Gelenkdieselbussen (O 305 G mit Getriebeautomat und Turboladermotor) für die Betriebsdurchführung der END-Linien nach Denkendorf und Neuhausen (ehemalige Straßenbahnlinien)

Einführung der Zollbergringlinie Z (Bhf. Esslingen - Zollberg)

Kopplung der Linie 4 mit der Linie 7 (4+7); Betriebsdurchführung durch Fa. Schefenacker

Erweiterung der Tarifgemeinschaft der vier in Esslingen tätigen Omnibusunternehmen auf Zeitkarten

1979

Eröffnung des "kleinen Probebetriebes" mit 2 Duo-Bussen Netz/Batterie, 2 Duo-Bussen Netz/Diesel und einem Gelenk-Duo-Bus Netz/Diesel

Ein Dieselomnibus des Typs O 307 mit Vetter-Karosserie wird für den "Esslinger Reiseverkehr" in Dienst gestellt


1980

Außerdienststellung der letzten beiden ÜHIIIs-Obusse nach 25 Jahren Laufzeit

Beschaffung von 6 Standarddieselbussen (O 305) und zwei Standard-Gelenkdieselbussen (O 305 G). Standardbusse werden fortan nur noch mit automatischem Getriebe beschafft

Ein O 309-Kleinbus für den Schülerverkehr wird in Dienst gestellt

Durch die Eingliederung der neben dem SVE tätigen privaten Verkehrsunternehmen in dessen Tarifstruktur kann nun mit einheitlichen Fahrausweisen das gesamte Stadtgebiet befahren werden 

Auf den Obuslinien wird der 6 min-Verkehr in den Hauptverkehrszeiten auf 10 min gestreckt

1981

Einstellung des Versuchsbetriebes mit den Netz/Batterie-Duo-Bussen

Ein Dieselomnibus vom Typ O 303 wird für den "Esslinger Reiseverkehr" in Dienst gestellt

1982

Beschaffung von 2 Standarddieselbussen (O 305) und einem Standard-Gelenkdieselbus (O 305 G)

Die ersten Henschel HS 160 OSL-Obusse, die seit Anfang 1961 verkehrten, werden ausgemustert

Erster Spatenstich für den zukünftigen Betriebshof des SVE und des Tiefbauamtes an der Heilbronner Straße

70 Jahre Städtischer Verkehrsbetrieb Esslingen a. N.

1983

Beschaffung von zwei Gelenkobussen (Vetter 16 SO) unter teilweiser Verwendung von elektrischen Ausrüstungen der HS160OSL-Obusse

Beschaffung von zwei weiterentwickelten Netz/Diesel-Gelenk-Duo-Bussen (O 305 GTD), eines Standarddieselbusses O 305 und zwei Standard-Überlandlinienbussen (O 307)

Aufgabe des "Esslinger Reiseverkehrs" und Außerdienststellung des einzigartigen L 701-Turmwagens

1984

Die Fahrleitung der Oberesslinger Wendeschleife wird entfernt

Errichtung eines zusätzlichen Unterwerkes (Oberesslingen) und Installation der ersten Kummler & Matter-Schnellfahrweiche (Mettingen)

1985

Integration in die Verbundstufe II des VVS und Änderung sämtlicher Linienbezeichnungen

Beschaffung von 2 Standarddieselbussen (O 305) und eines Reisebusses (O 303) für den Mietomnibusverkehr

Einführung der halbautomatischen Eindrahtung der Stromabnehmerstangen bei den zwei jüngsten Duo-Bussen

1986

Beschaffung von zwei weiteren Gelenkobussen Vetter 16 SO und Vorstellung des Trolleybus-Prototyps O405 T. Ein weiterer Gelenk-Duo-Bus (O 305 GTD) wird in den Fuhrpark aufgenommen

Der erste O 405-Dieselomnibus wird beschafft. Bis 1997 werden 22 Fahrzeuge dieses Typs in Dienst gestellt

Dipl.-Ing. Helmut Hörer wird Werkleiter des SVE

1987

Veränderung der Streckenführung am Bahnhof Obertürkheim, Indienststellung des O 405 T und der 1986 beschafften Vetter-Obusse

Inbetriebnahme des neuen, gemeinsam mit dem städtischen Tiefbauamt genutzten Betriebshofes an der Heilbronner Straße

Erste Fahrt des erhaltenen und restaurierten Obusses 22 (HS160OSL, Baujahr 1962)

1988

Planfeststellungsverfahren für die Elektrifizierung zum Zollberg. Die Linien 118, 119 und 120 sollen zukünftig mit Obussen bzw. Duo-Bussen betrieben werden. 

Indienststellung von 7 Duo-Bussen O 405 GTD als Ersatz für die Omnibusse der END-Linien und eines Reisebusses vom Typ O 303 für den Mietomnibusverkehr

Einführung der induktiven Steuerung der Oberleitungsweichen

1989

Dieselomnibus 013 erleidet Totalschaden bei einem Brand der Rußfilter-Versuchsanlage


1990

Elektrifizierung des Teilabschnitts Weilstraße (Pliensauvorstadt) - Nellinger Linde (Zollberg) mit zwei Gleichrichterstationen und Eröffnung des Duo-Bus-Betriebes auf den Linien 118, 119, 120

Inbetriebnahme von 7 weiteren Duo-Bussen O 405 GTD

Beginn der Restauration eines Anhängers PA 4

1991

Inbetriebnahme eines zusätzlichen Unterwerkes in Mettingen

Demontage der Fahrleitung der alten Wendeschleife am Bahnhof Esslingen. Elektrifizierung des Teilabschnitts Bhf. Esslingen - Pliensauvorstadt. Durchgehender Obusbetrieb der Linie 118 und elektrischer Betrieb der Duo-Busse der Linien 119 und 120 bis Zollberg (Nellinger Linde) möglich

Fahrer der END- und der SVE-Linien werden nun flexibel auf allen Linien eingesetzt

1991-1994

Beschaffung von 5 weiteren Duo-Bussen O 405 GTD

1992

Beschaffung eines Überlandlinienbusses (O 408) und eines Reisebusses vom Typ O 404

Neue Linienbusse werden mit weißer Grundlackierung geliefert

Fahrleitungsenteisung durch einen dafür ausgerüsteten Duo-Bus (319) wird erstmals angewendet

1993

vollständige Einbeziehung in den Verbundtarif des VVS

Beendigung des Forschungsvorhabens "Duo-Bus". Der Duo-Bus-Betrieb wird planmäßig unverändert fortgeführt

Beschaffung eines Überlandlinienbusses vom Typ O 408

Inbetriebnahme eines neuen Unterwerkes als Ersatz für das seit Beginn des Obusbetriebes bestehenden Unterwerkes "Schelztor"

Austausch der herkömmlichen Weichenanzeigen gegen LED-Anzeigen

1994

Feier zum 50jährigen Obus-Jubiläum

vorläufiger Abschluss der Fahrleitungsmodernisierung: das Obusnetz besteht nun aus einer artreinen Fahrleitungsaufhängung des dynamischen Systems von Kummler&Matter

Mit 23 elektrisch fahrbaren Linienomnibussen (Obusse und Duo-Busse) erreicht der Fuhrparkbestand bezüglich dieser Traktionsart den Höhepunkt 

1995

Installation der Fernwirkeinrichtung (ferngesteuerte Abschaltung) für alle Unterwerke

Wegen des jährlich zweistelligen Millionendefizits gerät der SVE allgemein und der Obusbetrieb im besonderen zunehmend in die Kritik des Gemeinderates

1996

zunehmender Druck zur Senkung des Defizits wirkt auf den SVE. Es wird erwogen, die Möglichkeit einer Privatisierung des städtischen Eigenbetriebes zu untersuchen.

1997

Probeeinsätze des für Zürich vorgesehenen dieselelektrischen Niederflur-Duo-Gelenkbusses O 405 GNTD werden durchgeführt

1998 Einführung der Linie 102 vom Bahnhof Esslingen über Pliensauvorstadt nach Weil. Eine Linie 102 existierte bereits von 1985 bis 1987 (Mettingen - Brühl, ehemals Linie 7a)

Dipl.-Ing. (FH) Rudolf Obenland wird Werkleiter des SVE

1999

Die Notwendigkeit, neue Oberleitungsfahrzeuge zu beschaffen, forciert zunehmend die Forderung nach einer Richtungsentscheidung über den Fortbestand des elektrischen Busbetriebes


2000

Verlängerung der Linie 102 von Zell über Mettingen nach Hedelfingen. Umstrukturierung der Linien 103 und 105

Beschluss zur Beibehaltung des Obusbetriebes auf den Linien 101 und 118, mittelfristige Aufgabe des Duo-Bus-Betriebes (eine spätere Wiederaufnahme des Duo-Bus-Betriebes wird nicht ausgeschlossen), Beschaffung von 7 Gelenkdieselomnibussen (O 530 G) für die Linien 119 und 120, Bestellung von neun Gelenkoberleitungsbussen von Van Hool (AG 300 T) 

Präsentationsfahrt des dieselelektrischen Niederflur-Duo-Gelenkbusses N6121 der Fa. Neoplan

2002

Indienststellung von neun Niederflur-Gelenkobussen Van Hool AG 300 T

Einführung der linienabhängigen automatischen Induktions-Weichensteuerung (nur bei den neu in Dienst gestellten Obussen)

Fahrleitungsenteisung durch einen speziell dafür ausgerüsteten Pritschen-LKW wird erstmals angewendet

2003

Modernisierung des 1995 eingeführten Netzleitsystems zur Überwachung der Unterwerke

Beschaffung von 3 Standarddieselbussen (O 530) und 2 Gelenkdieselomnibussen (O 530 G) 

Der SVE erstellt eine eigene Homepage (www.sve-es.de)

Abmeldung des historischen Obusses 22

2004

Beschaffung von 3 Standarddieselbussen (O 530) und 2 Gelenkdieselomnibussen (O 530 G) 

Auf der Linie 105 wird ein Kurs mit einem Gelenkdieselbus gefahren

Überführung des historischen Obusses 22 und des PA 4-Anhängers zum SSB-Betriebshof Bad Cannstatt (Dauerleihgabe der Fahrzeuge an den SHB e.V.)

2005 Rückbau der Fahrleitungsanlage im Bereich Bahnhof Esslingen im Zusammenhang mit umfangreichen Bauarbeiten und dem Auslaufen des Duo-Bus-Betriebes

Beschaffung von 2 Gelenkdieselomnibussen (O 530 G)

2006 Beschaffung von 1 Standarddieselbus (A 21) und 3 Gelenkdieselomnibussen (A 23)

Auf der Linie 105 kommen mit Fahrplanwechsel zum 10.12. zwei Gelenkdieselbusse zum Einsatz

2007 Durch die Reduzierung des Duo-Bus-Fuhrparks sind gelegentlich keine neun elektrisch fahrfähige Wagen verfügbar. Die Linie 101 wird (nachmittags) wieder zunehmend im Mischbetrieb mit Dieselbussen befahren

Auf der Linie 101 kommen an Schultagen zwei außerfahrplanmäßige Verstärkerkurse zum Einsatz. Morgens ab Bhf. Mettingen bis Bismarckstraße (ausrücken als Lehrfahrt), mittags in umgekehrter Richtung (einrücken als Leerfahrt). Diese Kurse werden i. d. R. von Obussen gefahren

Weitere Maßnahmen zur Bevorrechtigung des ÖPNV (Beeinflussung von Ampelsteuerungen) werden umgesetzt

Die Vermietung von Omnibussen für den Gelegenheitsverkehr wird eingestellt. Der für diesen Zweck bislang noch vorhandene Kleinbus (409) scheidet aus dem Fuhrpark aus

Beschaffung von 2 Standarddieselbussen (A 21) und 3 Gelenkdieselomnibussen (1 MAN A23 GL+ 2 Volvo). Die Volvo-Gelenkomnibusse werden erst in 2008 ausgeliefert

Der Duo-Bus-Bestand wird auf zwei Fahrzeuge reduziert (327, 328)  

2008 Mit der Außerdienststellung der letzten zwei Duo-Busse (327, 328) im März endet die Ära 'Duo-Bus' in Esslingen nach 33 Jahren

Die Linie 101 wird von nun an wieder im Mischbetrieb mit Dieselbussen gefahren. Dabei beschränkt sich der Einsatz von Dieselbussen nicht auf die Verstärkerkurse. Der Obusbetrieb läuft Gefahr, in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen, und nicht mehr als eine Alibifunktion einzunehmen

Mickaél Christophe Pandion wird Werkleiter des SVE

Beschaffung von 2 dreitürigen Standarddieselbussen

2009

Während die Lobpreisungen des umweltfreundlichen Obusbetriebes im Rahmen der Klimadiskussion weiter andauern, und sogar über Streckennetzerweiterungen konkrete Untersuchungen angestellt werden, nimmt der interessierte Beobachter fast täglich war, dass im Widerspruch dazu ein zunehmender Einsatz von Dieselbussen auf der Linie 101 stattfindet

Zum Fahrplanwechsel im Dezember werden die Betriebszeiten der Linie 101 verlängert, und an Sonn- und Feiertagen ab dem Mittag ein Viertelstundentakt angeboten. Zur Kompensation werden früh morgens an Samstagen und bis mittags an Sonntagen Kurse eingespart

Beschaffung von 2 Gelenkdieselbussen (A23) zum Ersatz der ältesten Citaro O 530 G


2010 Bei der Fahrleitungsrevision werden alle Eindrahttrichter des früheren Duo-Bus-Betriebs entlang der Obuslinien entfernt

Beschaffung von 3 Gelenkdieselbussen (A23)

Ab dem 30.10.2010 darf ganztägig nur noch am Vordereinstieg zugestiegen werden

Zum Fahrplanwechsel im Dezember werden die Linien 105 und 120 kombiniert. Dazu wird jeweils bei Ankunft am Bahnhof die Linie gewechselt. Die Linie 105 fährt von morgens bis abends im 15min-Takt, die Linie 120 nur zu den Hauptverkehrszeiten im 15min-Takt

2011

Von Mai bis Oktober erfordert die Sanierung der Schlachthausbrücke betriebliche Änderungen der Obuslinie 101

Im Juni findet im Rahmen der Mobilitätswochen ein Tag der Offenen Tür mit Ausstellung des Viseon-Gelenktrolleybusses für Riad statt

Beschaffung von 2 Gelenkdieselbussen (A23)

2012 Festakt "100 Jahre Nahverkehr in Esslingen" mit Elektromobilitätskongress, sowie einer Ausstellung im Stadtmuseum. Insgesamt wurden 14 Omnibusse (Trolley- / Hybrid- / Batteriebusse) von 12 verschiedenen Herstellern ausgestellt und tlw. für Probefahrten eingesetzt.

Beschaffung eines zweitürigen Standarddieselbusses (A21)

2013 Einrichtung der Südumfahrung des Bahnhofgebäudes (Südtangente) und vorübergehende Umstellung der Linie 118 auf Dieselbetrieb

Beginn der Bauarbeiten für den neuen ZOB

Roland Krause wird ab 01.08. Werkleiter des SVE. Hierfür wird er von seinem Arbeitgeber, der SSB, zu 40% freigestellt.

Die Restaurationsarbeiten am Henschel-Obus 22 beginnen

2014

Beschaffung von drei Citaro C2 Gelenkdieselbussen (Euro VI)

Einführung der IVU.ticket.box (Fahrscheindrucker mit Bordrechner und E-Ticketing Funktionen)

Für Versuchszwecke werden ab September leihweise zwei Citaro O 530 GDH Diesel-Hybrid-Gelenkbusse von der SSB (ex Bremen) eingesetzt

Bestellung von vier Solaris Trollino MetroStyle Batterie-Gelenktrolleybussen mit elektrischer Ausrüstung von Vossloh-Kiepe (Lieferung 2015/2016)

Inbetriebnahme des neuen ZOB am 16.11 mit gleichzeitiger Einführung der dynamischen Fahrgastinformation (DFI)

Die Linie 118 wird ab 18.11. nach 17-monatiger Unterbrechung erstmals wieder elektrisch betrieben 

2015 Der Gemeinderat Esslingen beschließt die Direktvergabe des Linienbündels 2 (Esslingen Stadt) an den Städtischen Verkehrsbetrieb, der mindestens 50% der Leistungen selbst erbringen muss. Der SVE bleibt somit als Eigenbetrieb der Stadt erhalten, wird aber ab 2016 deutlich verkleinert. Durch die Direktvergabe des Innenstadtverkehrs an den SVE, kann dieser sich nicht für außerstädtische Linien bewerben.

Der erste Solaris Trollino 18,75 MetroStyle mit In-Motion-Charging der 37 kWh-LTO-Batterie trifft Ende Oktober ein. Genau genommen ist dies ein vollelektrischer Duo-Bus, wie er bereits ab 1975 in Esslingen erprobt wurde. Drei weitere Exemplare werden bis Frühjahr 2016 folgen. Sie sind für die Linie 113 und für einen Kurs der Linie 118 vorgesehen.

Die END Verkehrsgesellschaft wird zum 31.12. aufgelöst. Durch die Vergabe des Linienbündels 4 (Ostfildern, END-Linien) im Rahmen eines Wettbewerbverfahrens an die GR Omnibus GmbH, schrumpft der Fuhrpark und die Belegschaft des SVE ab 1.1.2016 einschneidend.

2016 Die GR Omnibus GmbH übernimmt ab 1.1. den Betrieb - zunächst auch mit ex SVE Omnibussen - auf den Linien 119, 120, 121 (bisher SVE), 122 (bisher Fischle) und wie gehabt auf der Linie 131 (ehemals Ruffner).

Die Rampe zur Vogelsangbrücke wird wieder elektrifiziert

Andreas Clemens wird ab April kaufmännischer Leiter und Sprecher der Werkleitung des SVE

Am 17.05. beginnt der offizielle Betrieb der Batterie-Trolleybusse auf den Linien 113 und 118

Im Rahmen der europaweiten Ausschreibung des Busverkehrs wurden überraschend eigenwirtschaftliche Genehmigungsanträge von Bietern für die Vergabe das Linienbündels 2 inklusive der Obuslinien eingereicht. Sollten diese der Prüfung des Regierungspräsidiums standhalten, könnte dies das Ende des Städtischen Verkehrsbetriebs ab 1.7.2018 bedeuten

Beschaffung von jeweils zwei gebrauchten Standard- und Gelenkdieselbussen (MAN) vom Stadtverkehr Pforzheim (SVP)

2017 Das Regierungspräsidium Stuttgart lehnt die eigenwirtschaftlichen Genehmigungsanträge der drei Bieter auf das Linienbündel des Stadtverkehrs ab. Somit bleibt es bei der Direktvergabe an den Städtischen Verkehrsbetrieb, der 49% der Leistungen an private Unternehmen vergeben wird. Die Direktvergabe ist befristet bis Juni 2028.

 

 

 

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